Freu mich so Smile! Island

Perfect place for a romantic getaway  Heart  Heart

Dirty Dancing Road Trip on Roadtrippers

Das neueste Spielzeug am Krankenbett – Roadtrippers.com … mittlerweile kann google maps ja auch schon viel mehr aber diese App ist es wert mal näher angeschaut zu werden.

Updates:

 

Vor der nächsten Reise wird der Bericht von 2014 fertiggemacht. Heute: San Diego (hier sind nun alle 3 Tage fertig).

Day 16 – 25. Juli 2014 – Freitag San Diego Sea World

Day 18 – 27. Juli 2014 – Sonntag San Diego – Los Angeles, West Hollywood

 

 

 

Washington MonumentSo, endlich tut sich hier wieder was – nicht das, was noch offen ist endlich mal zu beenden (gut Ding will Weile haben), nein: Eine neue Reise steht an: Es geht wieder an die Ostküste, genauer nach DC (und Ostküste deshalb, weil wir sicher mal einen Ausflug nach Virginia Beach unternehmen).

Es wurde Zeit, endlich mal an die Meilen zu gehen, das war ja immer mein Wunsch, davon in die Staaten zu reisen. Und da gab es diese schönen Meilenschnäppchen der Lufthansa, im Januar buchen, im Mai/Juni fliegen. Gestern wurde das Projekt finalisiert und ein neuer Countdown-Ticker eingerichtet. YIPPIE!!!! Und zumindest auf dem Hinflug werde ich zum ersten Mal allein so eine weite Strecke fliegen – wo sitzt man da, wer ist mein Nachbar, werde ich „eine Armlänge Abstand“ bis dahin erfolgreich verdrängt haben? Egal. Da muss man durch. Einen Flug in der Businessklasse wäre zwar auch drin gewesen, aber ich bin geizig wohlüberlegend, ich fliege lieber drei mal Holzklasse!

Bis dahin ist die Lungenentzündung ausgestanden, der Blizzardschnee in DC geschmolzen, ein neuer Reisepass in der Tasche, der Mietwagen gebucht (Ford Mustang Cabrio wäre doch ganz nett, oder?) und die Amerikanische Geschichte auswendig gelernt *hihi*. Muss meinem Ruf (she loves America more than we do) gerecht werden. Sofort mal alle Outlets in der Ecke abchecken …

Mr. Obama, ich bitte dann mal zum Tee  Airplane  US Flag

 

Wie wäre es mit der Route? Von Chicago über Toronto/Kanada an die Eastcoast?

 

Oder von NY bis Florida?


 

… ging es los auf unsere schöne USA-Reise. Dieses Jahr wird es vorerst keine geben, aber für 2016 steigen wir bald wieder in Planungen ein.

Immerhin kann ich dann auch endlich mal den Reisebericht 2014 noch fertigstellen Smile

Kenmare Street

So sad … vor einer Woche habe ich noch auf der Treppe gestanden, die auch Robin Williams als Mrs. Doubtfire rauf- und runtergegangen ist. Jetzt ist er ganz gegangen. Einer von denen, die ich nicht persönlich gekannt habe, aber dessen Tod mich sehr traurig macht. RIP Robin Williams. Star

 

Route: https://goo.gl/maps/BTZnm

Hotel: Canary, a Kimpton Hotel (377,20$/Nacht)

 

Gegen 10 verlassen wir das Hotel, ich gehe auf dem Santa Monica Bldv. in ein Nagelstudio, denn 2 meiner Nägel sind etwas abgebrochen und so kann ich nicht rumlaufen Smile Martin und Cedric gehen frühstücken. Ich habe am Ende zwar keine schöne Flagge mehr auf den Nägeln, aber ich kann mich wenigstens wieder blicken lassen.

Den Rodeo Drive können wir uns nicht entgehen lassen, wenigstens mit dem Auto fahren wir einmal durch, kommen natürlich auch am berühmten Regent Beverly Wilshire Hotel vorbei, das Hotel aus Pretty Woman kennt ja wohl jeder Smile. Schade, dass wir keine Zeit haben, hier länger zu bleiben.

Schon verlassen wir LA mit dem Ziel Santa Monica, wir finden auch sofort einen super gelegenen Parkplatz, gleich am Pier. 15 $ müssen wir zahlen. Ich liebe diese alten Holzpiers mit den Jahrmärkten, den Riesenrädern und sonstigen Vergnügungsgeschäften. Aber auch hier ist unsere Zeit nur kurz, für einen Besuch des Hotels Shutters on the Beach ist leider auch keine Zeit mehr.

Und auch Malibu können wir nur durchfahren. Wie gerne wäre ich hier am Strand entlanggegangen. So sehen wir die ganzen Prachtvillen nur von der Straße aus und eine Promisichtung ist ausgeschlossen. Leider gehts dann nicht mehr weiter, denn wir stehen im Stau, es hat einen schweren Unfall gegeben und wir werden abwechselnd an der Unfallstelle vorbeigeführt. Ein Pickup und ein kleiner Wagen haben sich übelst getroffen, sieht wirklich schlimm aus.

Auf der anderen Seite gibt es dann auch nochmal einen Auffahrunfall, aber eher harmlos. Wir zumindest können von hier aus weiter auf unserem Weg den PCH entlang fahren. Am Point Mugu State Park halten wir noch einmal an, da es ein Beach State Park ist sind 12 $ fällig, die wir in einen Umschlag tun und einwerfen müssen. Hier fliegen einem Pelikane um die Ohren, habe noch nie Pelikane in freier Wildbahn gesehen. Ich mag die ja. Hier am Strand sind viele Familien, die auch alle grillen. Lecker Smile

Leider müssen wir wieder weiter und es wird auch schong langsam kühl. Irgendwann kommt eine sehr große Navy Base und wir müssen über den Highway durch das Landesinnere fahren.

Je mehr Palmen wir sehen, desto näher kommen wir Santa Barbara. Und dann sind wir endlich da. Eine unendlich schöne alte Stadt, die baumgesäumt und mit spanischen Flaggen daherkommt. Unser Hotel, das Canary Hotel St. Barbara, finden wir auch sofort, fahren zum Valetparking. Der Checkin in diesem total hübschen Hotel macht uns darauf aufmerksam, dass von 9pm bis 6am der Strom in diesem Viertel ausgeschaltet wird, da Wartungsarbeiten stattfinden. Es werden Knickstäbe ausgegeben, kleine Fingertaschenlampen in weiß, blau und rot und aus der Not wird auf amerikanische Art wieder ein Festakt gemacht. Unser Zimmer ist toll (!!!), genauso mediterran wie die Lobby, sieht aus wie auf Mallorca! Wir warten auf unser Gepäck, aber es dauert zu lange, wir holen es selbst, denn wir wollen noch etwas essen. In der Altstadt finden wir einen Italiener, ich habe schon seit 2 Tagen Hunger auf Spaghetti. Ich bestelle einen sehr fruchtigen Chardonnay aus Santa Barbara, einen Capresesalat und Linguine mit Tomatensoße und Hähnchen. Yummie! Viel zu viel, kann ich nicht alles essen aber es schmeckt. Noch vor 9 sind wir im Hotel und gehen gleich auf die Dachterrasse. Während wir uns von 2 Experten Meteoritensteine zeigen lassen sowie ein paar Sterne geht das Licht aus. Das Notstromaggregat liefert aber noch ein paar funktionierende Lichtquellen, es wird aber frisch, wir finden eine Nische, machen uns den Heizstrahler an, trinken einen Chardonnay aus großen Plastik-Rotweingläsern und genießen den Ausnahmezustand. Dank der Knicklichter finden wir unser Zimmer – gute Nacht Santa Barbara!

Route San Diego - Hollywood

Route: https://goo.gl/maps/8ScJa (die geplante Route)

Hotel: Petit Ermitage, West Hollywood, Los Angeles

 

Abreisetag – es heißt Bye Bye San Diego, das Hotel war wunderschön, aber viel haben wir von der Stadt leider nicht gesehen, wir müssen also irgendwann wieder zurückkommen Smile Zur Abwechslung regnet es heute mal und wir haben Gewitter –  Gewitter???! Kein Gewitter ohne die Gewitteroma Smile

Naja, die Leute hier wird es freuen, leidet die kalifornische Küste doch extrem unter der Trockenheit der letzten Jahre. Leider fordert das heutige Gewitter Opfer …

Aber zunächst liegt eine Fahrt entlang des HW5 vor uns, immer schön am Pacific entlang, wir kommen durch so nette Orte wie Dana Beach, die Stadt lehnt sich so schön an einen Hügel an. Gefällt mir.

Erstes konkretes Ziel an diesem Tag: Huntington Beach. Der Strandabschnitt, den man immer live sieht, sobald man irgendwo auf dieser Welt einen Hollister-Store betritt. Der Strand, der sofortige Sehnsucht nach Sonne und Meer auslöst, gerade wenn man sich gerade im kalten Oberhausen befindet Smile. Irgendwie ist HB aber ganz schön weitläufig, so landen wir wohl noch etwas außerhalb des Hauptstrandes, dort kann man aber schön (wenn auch teuer) parken. Nun denn, Strand und wenig Wellen. Leider erlangte Huntington Beach am heutigen Tag traurige Berühmtheit. Das Gewitter, was am Morgen auch San Diego heimgesucht hat, hat hier einen Toten und 7 Verletzte gefordert. Blitzschlag! Irgendwie erleben wir keinen USA-Aufenthalt ohne Katastrophen. Gewitter kommen hier äußerst selten vor, aber dieses hatte fatale Folgen.

http://edition.cnn.com/2014/07/27/us/lightning-strike-venice-beach/

Wir verlassen den Strand und kommen nach Huntington Beach (Centre). Dort brauchen wir nichtmal versuchen, einen Parkplatz zu bekommen, denn es ist brechend voll. Der Grund hier: Die VANS US OPEN SURFING, 26.7.-3.8.2014. Schade, es hätte viel zu sehen gegeben, aber wir wollen ja ohnehin noch weiter.

Long Beach ist das nächste Ziel, auf den Spuren von Dexter zu den Dexter Filmlocations. Ein paar hatte ich mir im Vorfeld hier rausgesucht: http://www.seeing-stars.com/Dexter/index1.shtml. Die Filmlocations wurden akribisch dokumentiert *top*, ich habe mir nur 3 rausgesucht, die mir besonders wichtig waren, denn auch wenn Dexter in Miami spielt wurden doch fast alle Szenen der Serie in Long Beach gedreht, da könnte man einen eigenen Urlaub draus machen. Meinem Mann gebührt an dieser Stelle echt mein Dank, denn manchmal hätte er gerne aufgegeben, aber so haben wir doch noch Ritas und Dexters Haus gefunden, in dem sie am Ende der 4. Staffel vom Trinitymörder umgebracht wurde. Und besonders gerne bin ich um Debras Strandhaus rumgeschlichen, was aber auch privat bewohnt wird und wo zwei kleine Kinder mit dem Hund spielten. Dafür habe ich Papa’s Café nicht wirklich gefunden, oder ich bin mir nicht sicher – also hier müssen wir also auch wieder hin.

Und dann gehts über den 10-spurigen Highway nach LA bzw. nach West Hollywood, wo wir unser Hotel haben, das Petit Ermitage. Klingt das nicht cool????? Smile

Zum Glück ist Sonntag, so kommen wir ohne große Staus durch und finden dank Navi auch sofort unser Hotel. Hatte mich besonders auf dieses Hotel und die Dachterrasse gefreut, Martin findet es aber gar nicht so gut. OK, das zweite Bett ist echt mehr eine Liege, aber Cedric stört es nicht und wir haben das größte Bett unserer ganzen Reise. Natürlich gehen wir sofort raus auf die Terrasse, es ist total schön, ich hätte gerne genau so eine Dachterrasse mit Blick über Downtown LA. Aber wir haben ja noch was vor, also weiter. Wir wollen ja zum Hollywood Sign. Auch hier habe ich vorher recherchiert, wo man die beste Aussicht hat, und dahin gehts. Auf dem Weg weist ein Schild darauf hin, dass es hier genau NICHT langgeht zum Sign, aber das ist ein TRICK Smile … wir ignorieren das Schild und landen auch genau am vorher recherchierten Ort. Parken müssen wir ein wenig die Straße runter. Ich bin noch nicht wieder fit und mir reicht der Blick aus einem Park, natürlich nicht ohne Selfies, denn meine Männer sind ja bereits den Berg hoch. Zum Dank, dass ich ein Bild von einem Paar mache, machen sie auch eines von mir. DANKE, perfekter Focus auf das Hollywood Sign, während ich voll unscharf bin … der Klassiker. Ich muss also doch noch auf den Berg rauf, wenn ich noch ein paar Bilder will, die Aussicht hier sowohl auf LA als auch auf das Sign ist überwältigend! Wir sind in Beverly Hills – krasse shice!!! Smile Wir genießen den Sonnenuntergang, dann gehts wieder zurück auf den Hollywood Boulevard, wir finden bei einem Valet Parking einen Platz. Nach einem kleinen Dinner gehen wir noch ein Stück über den Walk of Fame, aber gegen 11 sind wir müde und fahren zurück ins Petit Ermitage. Gute Nacht Beverly Hills.

San Diego

Day 17 – 26. Juli 2014 – Samstag

Meeresrauschen weckt uns, so schön. Dabei geht das ja eigentlich gar nicht, weil ich immer diese pinken Ohrstöpsel drin habe. Aber es ist immerhin das Erste, was ich höre. Es ist bewölkt und diesig bei 21°C. Aber es soll schöner werden. Heute fahren wir zum Hotel Del Coronado (genannt: Del) nach Coronado Beach und wollen auch mal ins Gaslampquarter, mal sehen, was wir schaffen.

Frühstücken gestaltet sich schwierig heute. Es findet sich einfach nichts, was uns Recht wäre, ich bin von gestern Abend noch irgendwie total angewidert. Die Ecke um unser Hotel rum ist ja insgesamt eher etwas schmuddelig. Wir enden dann bei Starbucks, stehen noch irre lang an aber es ist nur noch genau ein Bagel da – für Cedric, wobei der Typ gleich behauptete, dass keiner mehr da sein. Für mich bleibt es bei Kaffee, ich gehe zu Ralphs und schaue, was die so anbieten. Dort kauf ich dann frische Bagel und Creamchease. Gegessen wird aber auf der Terrasse von Starbucks! Strafe muss sein. Wir verlassen unsere Ecke, fahren auf den Highway, genießen einen ersten (und irgendwie auch letzten) Blick auf Downtown SD und fahren schließlich über die lange Coronado-Bridge zu unserem Ziel.

Das viktorianische Beach Cottage Hotel Del Coronado aus dem Jahre 1888 ist ein Relikt aus einer anderen Zeit und eines der wenigen erhaltenen seiner Art. Wir sehen: Es ist Nummer 854 der historischen Landmarks. Es ist Wochenende, entsprechend voll ist es in den Straßen. Hier ist alles sehr sauber und wunderschön anzusehen. Und wir suchen vergeblich einen freien Parkplatz an der Straße. Wir finden aber ein Parkhaus gleich am Hotel. Wir laufen an den Cottages entlang, zu anderen Seite ist dieser weiße Sandstrand. Ich laufe noch eine Weile am Strand rum, denn dort werden gerade Hochzeitsbilder gemacht, im Hotel wird alles für die nächsten Hochzeit aufgebaut. Ein schöner Ort, sich zu trauen! Mir ist es aber zu heiß und das laufen über den Strand streng mich total an, trinken wollen wir auch gerade nichts. Also bummeln wir gemütlich zurück.

Unnützes Wissen: In Zimmer 3312 spukt der Geist von Kate Morgan. Auch Zimmer 3502 ist zu meiden. Hier kann man nachlesen warum: The Story of Kate Morgan. Da wir uns hier vermutlich ohnehin keine Zimmer leisten können speichere ich diese Info dann mal vorerst hier ab Smile. Das Del ist aber auch Drehort von „Some like it hot“ mit Marylyn Monroe, beherbergte eine ganze Heerschar amerikanischer Präsidenten … naja, Luxusunterkunft – aber schön!

Dann fahren wir über diese riesengroße Coronado Bridge wieder zurück. Unter uns der größte Militärhafen der USA. Hinweisschilder auf Suizid-Hilfe-Hotlines säumen den Weg über die Brücke.

Wir wollen ins Gaslamp-Quarter, aber wir hatten nicht bedacht, das mitten in der Altstadt die Comi-Con war. Es war brechend! voll. Kein Parkplatz zu bekommen. So ein Mist. Viel gesehen haben wir von San Diego leider nicht. Wir müssen nach unzähligen Mangas, die unseren Weg kreuzen, kapitulieren. Kein Parkhaus mehr frei. Wir fahren zurück in Richtung Hotel. Doch statt abzubiegen möchte ich gerne noch ein wenig durch diesen Millionärshotspot La Jolla cruisen, fängt ja gleich bei uns kurz hinter dem Hotel an. Ja, hier ist es schön. Wir sehen stattliche Villen, viele schöne Cabrios und ich beschließe, dass mein DJ hier standesgemäß wäre Smile Nur mit Parken ist das hier so eine Sache. Meist darf man nicht. Also wird das ganze ehr zur japanischen Fotosafari Smile. Irgendwo können wir aber doch noch halten, denn ich sehe eine Live-Trauung, das lasse ich mir nicht entgehen und schleiche mit meiner Sony Handycam unauffällig rum. War aber a) ohnehin schon zu Ende und b) waren das auch eher eine Sparhochzeit. Daher fahren wir zurück ins Hotel.

Wir gehen zum Strand, Martin wagt sich zweimal in den Pacific. Diese tollen Wellen dort! Ich bleib entfernt. Bin noch immer total erkältet und gehe nichtmal mit den Füßen rein Frown. Aber rumsitzen in der Hitze ist mir auch zu warm. Ich brauche für die paar Stufen irgendwie viel zu lange. Ich bin noch immer total schlapp von der ganzen Krankheit.

Zum Abendessen gehen wir ins Fat Fish. Miserabler Service – man ignorierte uns, aber das Essen war ok. Hatte aber nur eine Vorspeise und bin daher noch hungrig bzw. möchte noch was Leckeres. Suche das Yoghurtland, wo wir noch jeder einen dicken Becher Frozen Yoghurt zusammenstellen.

Dann schlendern wir zum Sonnenuntergang am Pier, ich mache viele Bilder. Einfach ein Traum, life im Orange County! Der Abend klingt mit einem Blick von auf unserer Skylounge im Tower 23 aus. Cocktail gibts heute keinen, wir sind zu spät und es ist echt frisch hier und vor allem auch sehr feucht.