Updates:

1. Bilder zum Beitrag vom 10. Juli 2014 – Zion National Park hinzugefügt

2. Bilder zum Beitrag vom 24. Juli 2014 – Von 29 Palms nach San Diego hinzugefügt

3. Bilder zum Beitrag vom 26. Juli 2014 – San Diego – Coronado hinzugefügt und Beitrag nochmal ergänzt.

So sad … vor einer Woche habe ich noch auf der Treppe gestanden, die auch Robin Williams als Mrs. Doubtfire rauf- und runtergegangen ist. Jetzt ist er ganz gegangen. Einer von denen, die ich nicht persönlich gekannt habe, aber dessen Tod mich sehr traurig macht. RIP Robin Williams. Star

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Route: https://goo.gl/maps/BTZnm

Hotel: Canary, a Kimpton Hotel (377,20$/Nacht)

 

Gegen 10 verlassen wir das Hotel, ich gehe auf dem Santa Monica Bldv. in ein Nagelstudio, denn 2 meiner Nägel sind etwas abgebrochen und so kann ich nicht rumlaufen Smile Martin und Cedric gehen frühstücken. Ich habe am Ende zwar keine schöne Flagge mehr auf den Nägeln, aber ich kann mich wenigstens wieder blicken lassen.

Den Rodeo Drive können wir uns nicht entgehen lassen, wenigstens mit dem Auto fahren wir einmal durch, kommen natürlich auch am berühmten Regent Beverly Wilshire Hotel vorbei, das Hotel aus Pretty Woman kennt ja wohl jeder Smile. Schade, dass wir keine Zeit haben, hier länger zu bleiben.

Schon verlassen wir LA mit dem Ziel Santa Monica, wir finden auch sofort einen super gelegenen Parkplatz, gleich am Pier. 15 $ müssen wir zahlen. Ich liebe diese alten Holzpiers mit den Jahrmärkten, den Riesenrädern und sonstigen Vergnügungsgeschäften. Aber auch hier ist unsere Zeit nur kurz, für einen Besuch des Hotels Shutters on the Beach ist leider auch keine Zeit mehr.

Und auch Malibu können wir nur durchfahren. Wie gerne wäre ich hier am Strand entlanggegangen. So sehen wir die ganzen Prachtvillen nur von der Straße aus und eine Promisichtung ist ausgeschlossen. Leider gehts dann nicht mehr weiter, denn wir stehen im Stau, es hat einen schweren Unfall gegeben und wir werden abwechselnd an der Unfallstelle vorbeigeführt. Ein Pickup und ein kleiner Wagen haben sich übelst getroffen, sieht wirklich schlimm aus.

Auf der anderen Seite gibt es dann auch nochmal einen Auffahrunfall, aber eher harmlos. Wir zumindest können von hier aus weiter auf unserem Weg den PCH entlang fahren. An einem Strandabschnitt halten wir noch einmal an, da es ein Beach State Park ist sind 12 $ fällig, die wir in einen Umschlag tun und einwerfen müssen. Hier fliegen einem Pelikane um die Ohren, habe noch nie Pelikane in freier Wildbahn gesehen. Ich mag die ja. Hier am Strand sind viele Familien, die auch alle grillen. Lecker Smile

Leider müssen wir wieder weiter und es wird auch schong langsam kühl. Irgendwann kommt eine sehr große Navy Base und wir müssen über den Highway durch das Landesinnere fahren.

Je mehr Palmen wir sehen, desto näher kommen wir Santa Barbara. Und dann sind wir endlich da. Eine unendlich schöne alte Stadt, die baumgesäumt und mit spanischen Flaggen daherkommt. Unser Hotel finden wir auch sofort, fahren zum Valetparking. Der Checkinn in diesem total hübschen Hotel macht uns darauf aufmerksam, dass von 9pm bis 6am der Strom in diesem Viertel ausgeschaltet wird, da Wartungsarbeiten stattfinden. Es werden Knickstäbe ausgegeben, kleine Fingertaschenlampen in weiß, blau und rot und aus der Not wird auf amerikanische Art wieder ein Festakt gemacht. Unser Zimmer ist toll, genauso mediterran wie die Lobby, sieht aus wie auf Mallorca! Wir warten auf unser Gepäck, aber es dauert zu lange, wir holen es selbst, denn wir wollen noch etwas essen. In der Altstadt finden wir einen Italiener, ich habe schon seit 2 Tagen Hunger auf Spaghetti. Ich bestelle einen sehr fruchtigen Chardonnay aus Santa Barbara, einen Capresesalat und Linguine mit Tomatensoße und Hähnchen. Yummie! Viel zu viel, kann ich nicht alles essen aber es schmeckt. Noch vor 9 sind wir im Hotel und gehen gleich auf die Dachterrasse. Während wir uns von 2 Experten Meteoritensteine zeigen lassen sowie ein paar Sterne geht das Licht aus. Das Notstromaggregat liefert aber noch ein paar funktionierende Lichtquellen, es wird aber frisch, wir finden eine Nische, machen uns den Heizstrahler an, trinken einen Chardonnay aus großen Plastik-Rotweingläsern und genießen den Ausnahmezustand. Gute Nacht Santa Barbara!

San Diego

Day 17 – 26. Juli 2014 – Samstag

Meeresrauschen weckt uns, so schön. Dabei geht das ja eigentlich gar nicht, weil ich immer diese pinken Ohrstöpsel drin habe. Aber es ist immerhin das Erste, was ich höre. Es ist bewölkt und diesig bei 21°C. Aber es soll schöner werden. Heute fahren wir zum Hotel Del Coronado (genannt: Del) nach Coronado Beach und wollen auch mal ins Gaslampquarter, mal sehen, was wir schaffen.

Frühstücken gestaltet sich schwierig heute. Es findet sich einfach nichts, was uns Recht wäre, ich bin von gestern Abend noch irgendwie total angewidert. Die Ecke um unser Hotel rum ist ja insgesamt eher etwas schmuddelig. Wir enden dann bei Starbucks, stehen noch irre lang an aber es ist nur noch genau ein Bagel da – für Cedric, wobei der Typ gleich behauptete, dass keiner mehr da sein. Für mich bleibt es bei Kaffee, ich gehe zu Ralphs und schaue, was die so anbieten. Dort kauf ich dann frische Bagel und Creamchease. Gegessen wird aber auf der Terrasse von Starbucks! Strafe muss sein. Wir verlassen unsere Ecke, fahren auf den Highway, genießen einen ersten (und irgendwie auch letzten) Blick auf Downtown SD und fahren schließlich über die lange Coronado-Bridge zu unserem Ziel.

Das viktorianische Beach Cottage Hotel Del Coronado aus dem Jahre 1888 ist ein Relikt aus einer anderen Zeit und eines der wenigen erhaltenen seiner Art. Wir sehen: Es ist Nummer 854 der historischen Landmarks. Es ist Wochenende, entsprechend voll ist es in den Straßen. Hier ist alles sehr sauber und wunderschön anzusehen. Und wir suchen vergeblich einen freien Parkplatz an der Straße. Wir finden aber ein Parkhaus gleich am Hotel. Wir laufen an den Cottages entlang, zu anderen Seite ist dieser weiße Sandstrand. Ich laufe noch eine Weile am Strand rum, denn dort werden gerade Hochzeitsbilder gemacht, im Hotel wird alles für die nächsten Hochzeit aufgebaut. Ein schöner Ort, sich zu trauen! Mir ist es aber zu heiß und das laufen über den Strand streng mich total an, trinken wollen wir auch gerade nichts. Also bummeln wir gemütlich zurück.

Unnützes Wissen: In Zimmer 3312 spukt der Geist von Kate Morgan. Auch Zimmer 3502 ist zu meiden. Hier kann man nachlesen warum: The Story of Kate Morgan. Da wir uns hier vermutlich ohnehin keine Zimmer leisten können speichere ich diese Info dann mal vorerst hier ab Smile. Das Del ist aber auch Drehort von “Some like it hot” mit Marylyn Monroe, beherbergte eine ganze Heerschar amerikanischer Präsidenten … naja, Luxusunterkunft – aber schön!

Dann fahren wir über diese riesengroße Coronado Bridge wieder zurück. Unter uns der größte Militärhafen der USA. Hinweisschilder auf Suizid-Hilfe-Hotlines säumen den Weg über die Brücke.

Wir wollen ins Gaslamp-Quarter, aber wir hatten nicht bedacht, das mitten in der Altstadt die Comi-Con war. Es war brechend! voll. Kein Parkplatz zu bekommen. So ein Mist. Viel gesehen haben wir von San Diego leider nicht. Wir müssen nach unzähligen Mangas, die unseren Weg kreuzen, kapitulieren. Kein Parkhaus mehr frei. Wir fahren zurück in Richtung Hotel. Doch statt abzubiegen möchte ich gerne noch ein wenig durch diesen Millionärshotspot La Jolla cruisen, fängt ja gleich bei uns kurz hinter dem Hotel an. Ja, hier ist es schön. Wir sehen stattliche Villen, viele schöne Cabrios und ich beschließe, dass mein DJ hier standesgemäß wäre Smile Nur mit Parken ist das hier so eine Sache. Meist darf man nicht. Also wird das ganze ehr zur japanischen Fotosafari Smile. Irgendwo können wir aber doch noch halten, denn ich sehe eine Live-Trauung, das lasse ich mir nicht entgehen und schleiche mit meiner Sony Handycam unauffällig rum. War aber a) ohnehin schon zu Ende und b) waren das auch eher eine Sparhochzeit. Daher fahren wir zurück ins Hotel.

Wir gehen zum Strand, Martin wagt sich zweimal in den Pacific. Diese tollen Wellen dort! Ich bleib entfernt. Bin noch immer total erkältet und gehe nichtmal mit den Füßen rein Frown. Aber rumsitzen in der Hitze ist mir auch zu warm. Ich brauche für die paar Stufen irgendwie viel zu lange. Ich bin noch immer total schlapp von der ganzen Krankheit.

Zum Abendessen gehen wir ins Fat Fish. Miserabler Service – man ignorierte uns, aber das Essen war ok. Hatte aber nur eine Vorspeise und bin daher noch hungrig bzw. möchte noch was Leckeres. Suche das Yoghurtland, wo wir noch jeder einen dicken Becher Frozen Yoghurt zusammenstellen.

Dann schlendern wir zum Sonnenuntergang am Pier, ich mache viele Bilder. Einfach ein Traum, dieses Orange County! Der Abend klingt mit einem Blick von auf unserer Skylounge im Tower 23 aus. Cocktail gibts heute keinen, wir sind zu spät und es ist echt frisch hier.

Route: https://goo.gl/maps/jtSss

Hotel: Tower23 (572,63 $/Nacht)

Ich wache gegen halb 7 in diesem total schönen Cholla-Room auf und mein erster Gedanke gilt meinem Ohr – es ist frei, juchuu! Ich sah mich gestern schon wieder in einer Notaufnahme sitzen und habe auch schon entsprechende Informationen ergoogelt. Meine Mutter ruft an, ich rufe per Skype zurück und sie lässt mir Grüße von meinem Arzt Harald ausrichten, diese Viren hier wären sehr viel hartnäckiger als unsere. Da hat mein noch junges Immunsystem aber wirklich zu kämpfen! Wollte am Grand Canyon am liebsten nach Hause fliegen, so schlecht hab ich mich gefühlt. Aber hier ist es viel zu schön und ich fühle mich besser!

Gestern haben wir das ja alles nur im Dunkeln „gesehen“ – und dunkel heißt hier schwarz. Deswegen konnte man auch die Milchstraße so gut sehen, man war das ein toller Sternenhimmel. Wir gehen ins Hauptgebäude zum Frühstücken, es ist soooo schön, ein Traum. Das Gebäude könnte auch gut an der Ostküste stehen. Naturstein mit weißen Fensterkreuzen und roten Türen … dazu ein Park, überall Ecken zum Verweilen, Springbrunnen, Bäume, Palmen von ungeahnter Höhe, Granatapfelbäume….omg, das ist ja noch viel schöner als das, was ich im Internet gesehen habe. Hier würde ich gerne ein paar Tage verweilen. Vor allem, weil gerade vor dem Gebäude der Naturpool neu befüllt wird.

Und innen? Man wird geradezu in eine andere Welt katapultiert, an die Ostküste. Oder wie Cedric meint, in den Krieg Smile. Sogar ihm scheint das sichtbar zu gefallen. Nun lernen wir auch Gary Peters kennen, den Innkeeper. Er ist sehr freundlich und wir unterhalten uns eine Weile. Er zeigt uns wo Kaffee und Tee stehen und dann serviert er uns das Frühstück, ein Roasted Peach Pecan French Toast, garniert von etwas Sahne, 3 Scheiben Bacon und einem Minzezweig. Lecker! Wir wären am liebsten noch 2 Stunden sitzengeblieben. Wie detailverliebt doch hier alles ist.

Der Ostküstencharakter bestätigt sich – 1925 wurde das Haus von Bill und Elizabeth Campbell erbaut. Elizabeth stammte aus einer sehr wohlhabenden Familie aus Pennsylvania. Ihr Mann Bill hatte im ersten Weltkrieg Lungenschäden durch Senfgas erlitten und das Wüstenklima tat ihm so gut, dass er noch knapp 20 Jahre dort verleben durfte. Daraufhin verkaufte Elizabeth das Haus an Ali Wrubel, einem Songschreiber, unter anderem vom „Vom Winde verweht“.

Von den derzeitigen Inhabern wird dieser Charme weitergepflegt, sie erwarben das Haus in 1994 und pflegen die Tradition und die Geschichte mit einer großen Hingabe. Ich fühle mich hier so wohl, ich bin ganz sicher, wenn wir noch einmal in die Gegend kommen, werden wir mindestens 2 Übernachtungen hier einplanen.

Es hilft alles nichts, wir müssen weiter. Ich lade noch schnell einen Blogeintrag und ein paar Bilder von der Route 66 hoch, aber das Internet ist langsam. Muss aufhören.

Wir wollen auch heute noch in den Joshua Tree Park und dann später nach San Diego.

Vor dem Grundstück machen wir noch ein paar Bilder, hier haben wir dann auch 4G (super Wlan!!), Cedric ist ganz begeistert und ich lade auch hier noch ein paar Bilder.

Bye bye Roughley Manor. Wie schön es hier ist, mitten in der Wüste.

Wir kommen – wie schon öfter auf unserem Roaddtrip – an einem Holzkreuz vorbei. Diese sind immer sehr reichhaltig und mit persönlichen Gegenständen  geschmückt, wir haben hier die Gelegenheit anzuhalten, denn irgendwie interessiert einen sofort die traurige Geschichte hinter dieser Trauerstätte. Hier ist leider ein Kind zu Tode gekommen, mit gerade einmal 11 Jahren verstirbt hier Robert Aguilar, nachdem er mit zwei anderen Kindern beim Spazierengehen von dem Auto einer 37-jährigen aus 29 Palms erfasst wird. Man kann es einfach nicht verstehen, hier fährt vielleicht ein Auto am Tag lang … schon sehr traurig.

Dann gehts aber in den Joshua Tree Park. Zunächst sehen wir noch nicht so viele namensgebende Joshua Trees, aber dann endlich lassen sie sich blicken. Zum Glück müssen wir nicht eines der Klohäuschen aufsuchen – denn ich lese immer, dass hier die schlimmsten der USA sein sollen Smile. Wir sehen außerdem viele verschiedene Rocks, den Cholla Kaktus Garden, den Skull Rock, Felsen mit beeindruckenden Quarzgängen, bei denen man sich fragt, wie sie da wohl reingekommen sind, wow. Wir steigen ein paar mal für ein paar Fotoaufnahmen aus und fahren von hier aus zu dem Keys View. Hier gibts nun auch die Killerbienen, aber sie sehen gefährlicher aus als sie für uns sind, zumindest lassen sie uns in Ruhe. ZumGlück müssen wir nicht eines der Klohäuschen aussuchen – denn ich lese immer, dass hier die schlimmsten der USA sein sollen Smile.

Wir erklimmen den Aussichtsberg und haben einen atemberaubenden Blick über das Coachella Valley, mit Palm Springs auf der einen Seite, auf der anderen Seite geht es bis nach Mexico, man sieht im Dunst das Meer ganz verschwommen. Dazwischen verläuft sichtbar der St. Andreas Graben, dem Ort, wo die zwei großen tektonischen Platten aufeinandertreffen und deren Zusammenprall das große Erdbeben von 1906 hervorgerufen hat. Hier herrscht immer eine Dauerspannung, so dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis hier wieder ein ganz großes Beben stattfindet. Nur bitte nicht in unserem Urlaub und sowieso am liebsten überhaupt nicht. Der Ranger erzählt uns viele Einzelheiten und sagt, er sei am liebsten hier oben, da es in 29 Palms schon jetzt wieder 110°F hat und dass es heute sicher an den 120° Fahrenheit kratzt. Naja, wir hatten gestern 117°.

Für uns wird es Zeit, weiterzufahren. Wir machen am Parkausgang noch ein paar Bilder vom Parkeingangsschild, das wir eben nicht gesehen hatten. Der mexikanische Einfluß wird hier schon allzu deutlich an den vereinzelt stehenden schönen Häusern deutlich. Durch das Coachella Valley fahren wir in Richtung I10, vorbei an unendlich großen Windparks, wir erkennen einen Teil wieder, den wir eben noch vom Berg aus gesehen haben.

Und auf der I10 hat uns die Zivilisation wieder, die wir jetzt seit über einer Woche entbehrt haben. Der Highway wird 4spurig, hier wird rechts und links überholt, Martin meint, schneller dürfen die Amis gar nicht fahren, es sei jetzt schon sehr stressig.

Unterwegs kommen wir an einem riesengroßen Outlet vorbei, aber leider meint Martin, dass wir keine Zeit dafür haben.

Wir passieren Pasadena, hat man ja auch schonmal gehört. In Bloomington halten wir bei Taco Bell an. Bei dieser mexikanischen Kette war ich noch nie, Martin holt sich 10! Burritos und ich einen Salat mit Hähnchen, Reis, Bohnen, Tomaten, Guaccamole und Sour Creme. Schmeckt eigentlich ganz ok. Wir helfen Martin noch beim Aufessen und Cedric holt sich bei Subway ein Footlong, für mich ein riesiges Baguette.

Wir kommen bei der Weiterfahrt ganz schön in den Berufsverkehr. Zum Glück gibt es hier Carpool-Spuren, die man fahren darf, sobald 2 oder mehr Personen im Auto sind. So gehts für uns schneller. Das Navi leitet uns etwas um und wir kommen eigentlich ganz gut durch.

Wir nähern uns San Diego und finden unser Hotel, das Tower 23 sofort. Wow, unser Zimmer (No. 220, Surf Pad) bietet wie gebucht freie Sicht auf den Pacific und wir da es schon so spät ist gibt es auch gleich noch einen Sonnenuntergang. Wow, alles so schön, die Surfer, die Schwimmer…..unser Fireplace draußen. Einzig die Buchung schien irgendwie schief gegangen zu sein, denn uns fehlt das 2. Bett … das wird aber nachgeliefert.

Wir bekommen einen Begrüßungscocktail ins Zimmer, einen Sundowner – das passt ja.

Nach dem Sonnenuntergang schlendern wir noch ein wenig über den Boulevard, das ist ja voll hier, sind wir gar nicht mehr gewohnt. Auf einem Abschnitt laufen wir Slalom um Kackerlaken … boah, das brauche ich aber nicht! Zurück in den Tower 23.

Good Night San Diego!

Reiseroute: https://goo.gl/maps/J3uXQ.

Hotel: Roughley Manor, Bed & Breakfast (160 $/Nacht)

 

Heute startet die längste Etappe unseres Roadtrips – Route 66 inclusive. Es geht vom Grand Canyon über Williams (52,6 mi) nach Seligman (42,2 mi), Hackberry (60,2 mi), Kingman (28,3 mi), Oatman (28.6 mi), Needles (22,3 mi) und Amboy (72,7 mi) zu unserem heutigen Etappenziel, dem Roughley Manor in 29 Palms (48.3 mi).

Als wir vom Frühstück wieder rauskamen roch es sehr stark nach Rauch, auch war alles schon in einen hellen Rauch gehüllt. Wir hatten also einen Waldbrand in der Nähe, kam aus der Richtung, die wir weiter befahren mussten. Aber man versicherte uns, dass die Durchfahrt problemlos möglich sei. Offenbar ist das Feuer noch weiter weg.

Wir fahren also von Grand Canyon bis Williams – langweilige Landschaft, man sieht aber den Waldbrand auf einem Berg und die Rauchentwicklung. In Williams besuchen wir Bearizona, eine Art Freigelände für Wildtiere, dass man mit dem Auto durchquert – wir sehen Schafe, Bisons, weiße Wölfe und einige Schwarzbären aus nächster Nähe. Eintritt: 66 $ für 3 Personen.

Ash Forke Route 66, Fotostopp 1 – zum ersten Mal betreten wir die Route 66, fotografieren verlassene Häuser und das Route 66 Sign auf der Straße, juchuu. Viele suchen danach und übersehen es, wir haben es gleich zu Beginn gefunden.

Weiter über die I40 Richtung Seligman, denn die Route 66 war in Ash Fork erstmal zu Ende. Abfahrt 139 können wir wieder drauf. Sie ist hier schon ausgeschildert. Und hier sind auch die nächsten Signs auf der Mother Road und sie erstreckt sich auf viele Meilen sichtbar geradeaus hier.

Und dann sind wir in Seligman, dem ersten richtigen Route 66 Dorf. Mit all den berühmten Läden, und vor allem mit Angel Delgadillos, dem Urgestein der Route 66. “The Father of the Mother Road”. Ich kann mich gar nicht sattsehen an dem ganzen Charme der alten Zeit, an den alten verrosteten Autos und dem Flair der 60er. Ich schaue mir jeden Shop genau an, von innen und außen. Bekomme in einem Laden sogar ein Hustenbonbon geschenkt, das mir bald Linderung versprechen soll. Na wenn das mal war wäre! Aber eine nette Geste.

Vor Angels und Vilmas Shop steht ein Bus, der aber kurz drauf abfährt – ein Glück. So kann ich alles von außen fotografieren, bevor ich reingehe. Und wer ist persönlich anwesend? Richtig. Angel himself, jetzt 87-jährig steht freundlich lächelnd in seinem Shop an seinem uralten Rasierstuhl und strahlt über das ganze Gesicht. Ich begrüße ihn und plaudere ein paar Worte mit ihm, dem Vater der Mother Road. Wir machen ein paar Bilder und er bietet mir von dem kostenlosen Kaffee an, den sie dort für die Kunden machen. Ich nehme gerne an, obwohl es doch sehr heiß ist. Ich hole noch Martin, der mit Cedric bei Roadrunner sitzt und was isst und trinkt. Martin möchte jedoch keine Rasur von ihm haben – und ich habe leider keinen Bart. Wir verabschieden uns von ihm, er möchte nach Hause zum Essen. Ich schreibe noch in das Gästebuch von Angel, schaue mich nochmal im Laden um, ein T-Shirt und ein paar Kleinigkeiten nehme ich noch mit und dann bin ich wieder draußen. Gehe noch zu Angel Delgadillos Snow Cap, fotografiere dort die alten Autos, die als Vorlage für Disney’s „Cars“ gedient habe und dann wird es so langsam Zeit, weiterzufahren. Wir haben noch 500 km vor uns. Eine Cola vom Roadrunner nehme ich aber noch mit. Das Passwort für das WiFi dort lautet übrigens „Beep Beep“ – was sonst Smile

Weiter führt uns die Mother Road durch das Land der Cowboys und Indianer. Ab und an sehen wir einen Zug, der scheinbar niemals endet, so lang ist er. Gezogen werden diese Güterzüge auch von mindestens 4 oder 5 Güterloks. Wahnsinn.

Der nächste Stop ist der General Store in Hackberry. Hier geht das Fotoherz auf, ein echtes Route 66 Relikt, innen wie außen. Überall verrostete Autos, Werbeplakate. Hier holen wir uns erstmal ein Eis und sitzen auf roten Dinerbänken aus den 60ern. An der Wand hängt viel der Musik aus der Zeit, sogar eine goldene Schallplatte von Elvis ist hier zu sehen. Der alte Hund von John & Kerry Pritchard hat sein eigenes Sofa und hängt dort auch total müde ab. Es ist so unfassbar heiß, man kann sich eigentlich kaum draußen aufhalten ohne zu verbrennen.  Die Toilette ist auch ganz im Stil der 60er Jahre gehalten, man erschrickt fast, wenn man plötzlich Marylin Monroe gegenübersteht.

In Kingman halten wir an einem McDonald, Cedric hat Hunger, für mich gibt es einen großen Iced Coffee Latte, yummie.

Wir müssen weiter, haben noch einen weiten Weg vor uns. Nach endloser Prärie gelangen wir nun auf den Siegreaves Pass, den der Tahoe brav hochschraubt. Unser Zeil ist Oatman, aber erstmal werden wir mit großartigen Aussichten belohnt. Die alte Route 66 ist auf dieser Passstrecke sehr eng und kurvig. Und dann sind wir in Oatman, der alten Goldgräberstadt. Die Esel, die damals als Lastentier gehalten wurden, sind geblieben, auch als alle Golddigger schon längst die Stadt verlassen hatten und sind heute ein besonderes Merkmal, daher nennt man Oatman auch „Stadt der Esel“ haha. Sie stehen vor  Saloons und warten nur drauf, dass man sich an ihnen vorbeizwängt, aber ich habe davon schon in einem Reisebericht gelesen und lasse es lieber Smile Es gibt sogar einen 7 Tage alten Babyesel, der hat einen Aufkleber auf der Stirn, dass man ihn nicht füttern darf. Ein bewaffneter Barbesitzer von gegenüber will den kleinen Esel antreiben, ein Stück die Straße runterzurennen, weil das so lustig aussehen soll. Aber der Esel hat mal überhaupt keine Lust dazu und angesichts der Hitze dort versteh ich den auch. Er ist auch so ganz niedlich.

Wir fahren weiter, verlassen aber jetzt ein Stück die Route 66, sonst kommen wir ja nie an. In Needles steuern wir den McDonalds wieder an, wir brauchen das Internet um eine email an unser B&B zu senden, dass wir später ankommen. Dort sind wir auch wieder auf der historischen Route.

Das Navi versagt an dieser Stelle, also wird es neu gestartet. Und jetzt beginnt der größte Fehler unserer Reise … ich würde gerne rechts fahren, aber das Navi meint links – und so nach einer Stunde durch die Wüste sehen wir das Schild Las Vegas, 91 mi. Ähem … ist das nicht so die ganz falsche Richtung???? Es hilft leider alles nichts, wir müssen diesen Umweg weiterfahren. Schon in Needles habe ich gedacht, die Sonne sticht aber ganz ordentlich – und ein Blick auf unser Außentermometer verrät: 117° F, das sind unglaubliche 47,2°C! Ich bekomme irgendwie leicht Panik, dass wir hier in der Mojave-Wüste mal eine Panne haben, Reifenplatzer oder kein Sprit mehr und dass wir hier verbrutzeln. Wir haben nichtmal Eier mit, um sie auf unserem Tahoe zu braten – nur Wasser haben wir noch reichlich. Von der Interstate aus gibt es endlich ein Schild, Amboy und 29 Palms – hier fahren wir ab und wieder auf die Historic Route 66. Und es sind noch immer fast 200 km. Wie schon in Needles – nimmt der Trip denn nochmal ein Ende? Ich hoffe es … denn ich brauche einen Restroom. Dringend!

Hilfe naht, wie müssen dazu 4 mi zurück – im Sahara Inn können wir endlich tanken und auf Toilette. Beim Bezahlen der Tankrechnung fragt die Kassiererin, woher wir denn kämen. Germany. Und dann gibt sie uns zwei Postkarten von der Tankstelle zur Erinnerung und mit dem Hinweis, sie auf Facebook zu liken. Würde ich ja glatt machen, aber wir haben seit 12 h kein Internet mehr Smile

Beim Verlassen der Tankstelle sehen wir einen Hunderte von Metern langen Zug – mit Panzern und LKW der US Army. How spooky in the middle of the desert! Nur Cedric gefällt es!

Es wird Abend in der Wüste, während wir unsere lange Fahrt fortsetzen. Wir begleiten die Sonne beim Untergehen – und sie taucht die Landschaft in ein wirklich surreales Licht. Als wir in Amboy ankommen ist es schon ganz dunkel, dabei wollte ich doch unbedingt ein Foto von dort mit blauem Himmel – aber so sind die Bilder auch etwas ganz besonderes! Den letzten Rest der Fahrt bis 29 Palms fährt Martin in völliger Dunkelheit, bei unserem Tahoe muss man schon das Fernlicht einschalten, damit man überhaupt was sieht. Endlich sind wir angekommen – und was für ein schönes Zimmer, es ist noch schöner als im Internet. Für die Betten brauche ich aber eine Leiter Smile

Ich bin dank meiner fetten Erkältung nun auf dem linken Ohr taub. Na dann – gute Nacht Roughley Manor!

Route: https://goo.gl/maps/VeAFS

Hotel: Best Western Premier Grand Canyon Squire Inn, AZ (259,11 $/Nacht)

 

Was für eine hustengeplagte Nacht, aber sie ist ja nun endlich vorbei. Zum Husten hat sich ein netter Schnupfen gesellt, ich versuche immer die Zimmerluft etwas feucher zu machen durch Aufhängen eines nassen Handtuches. Aber irgendwie lindert das alles nicht meine Beschwerden. Wir packen wie immer zusammen und essen noch im Hotel ein Frühstück. Ich probiere mal wieder Oatmeal, aber irgendwie mag ich das warme Zeug heute nicht. Aber das Obst schmeckt und ich entdecke noch sowas wie nach Zimt schmeckenden Rosinenstuten. Yummiiiiieeee.

Wir füllen noch unsere Kühlbox mit frischem Eis auf und dann gehts los zum Horseshoe Bend, einem gewaltigen Mäander des Canyon River. Puh, es ist schon wieder so heiß, wenn auch nicht so wie am vorigen Nachmittag. Und es ist voll, also rein in die dicken Turnschuhe und durch den heißen roten Sand den Berg hoch. Dann gehts ein Stück geradeaus, bis zu einem überdachten, schattenspenden Unterstand. Von dort aus geht es ca. einen KM durch die Wüste runter zur Bergkante. Ohweia, was jetzt runter geht muss man gleich wieder hoch, egal. Heute mach ich den Trail. Los geht’s. Endlich angekommen traue ich mich recht nah ran, wenn auch nicht so nah wie für DAS ultimative Foto. Das überlasse ich den anderen ohne Höhenangst. Aber ich finde, auch das was ich sehen kann ist überwältigend, es geht so tief runter und man sieht die Schleife des Colorado River mit seinem grünen Wasser. Nur so viel ist nicht drin. Man sieht die Bötchen sanft vor sich hin driften. Ein toller Ort und ganz sicher die Mühe wert. Ja, denn nun gehts wieder rauf, durch den Sand – ich hab ein ganz rotes Gesicht, als ich am Unterstand ankomme, hier muss ich  mich erstmal ausruhen und mein Puls muss wieder runterkommen. Bei 40°C ist das ganz schön krass.

Leider stelle ich fest, dass ich auf dem Weg den Objektivdeckel meines Weitwinkels verloren habe. Etwas von mir bleibt also in der Wüste – ich wünschte nur, es wäre mein Husten gewesen!

Nun aber ab zum Grand Canyon. Durch den Erdrutsch kann man ja nicht die 89 nehmen, denn die Straße ist hier einfach mal so eben weggebrochen. Schon vor ca. einem halben Jahr ca. Wir müssten eine Umleitung fahren. An der Kreuzung 89T und 89 machen wir ein kurze Pause. Wir gehen in einen Navajo-General Store, Martin holt sich ein Eis, ich wollte eigentlich auf die Restrooms. Aber schon der Weg dahin war nicht so vertrauenserweckend – und die Restrooms geben mir den Rest. Nichts wie weg hier. Die Personen, die hier Hausverbot haben haben ja eigentlich echt Glück, dass sie hier nicht mehr hinmüssen Smile

Ich überquere die Straße, in der gegenüberliegenden Tankstelle versprechen sie clean restrooms. Aber hier sind mächtig viele, die auch mal müssen … vor allem eine holländische Familie, eine Frau holt ihre Kinder noch zu ihr nach vorne, nochmal 2 mehr. Schon schräg, hier holländische Töne zu vernehmen. Ich wollte aus reiner Freundlichkeit eigentlich mal darauf hinweisen, wer hier der Weltmeister ist, aber ich spare es mir.

Es geht endlich weiter, aber dank einer Baustelle wird der Verkehr einspurig geleitet. Wir müssen also ziemlich lange warten. Als wir vorne ankommen, sehen wir den armen Kerl, der den ganzen Tag das Schild „STOP“ halten muss. Eine andere Aufgabe hat er nicht.  Sein Halstuch hat er sich ins Gesicht gebunden, damit er nicht die Abgase einatmen muss. Was für eine arme Wurst! Hätte er mal in der Schule besser aufgepasst HIHI.

Der weitere Weg ist recht eintönig. Ab und an finden sich Navajo-Stände am Straßenrand, wo sie ihrem Schmuck verkaufen. An einem hält Martin dann doch mal, denn hier verspricht es, einen Scenic View zu geben. Ich gehe erst noch mit, aber dann warnt ein Schild so eindrücklich vor Klapperschlangen, Skorpionen und Spinnen, dass ich es mit einem Blick auf meine Flipflops verwerfe, mitzugehen. Und außerdem hab ich auch keine Lust, bei der Hitze das alles wieder hochzuwandern. Martin geht aber, man sieht dort wohl auch nochmal ganz toll in den Colorado River.

Endlich erreichen wir unser Tagesziel, machen die Grand Canyon Eingangsschild Bilder und dann schlafe ich erstmal eine Runde, denn mir gehts gar nicht gut. Oben angekommen fahren wir zum Scenic Viewpoint mit Watchtower. Hier können wir einen ersten Blick in den GC werfen. Wow, schon umwerfend. Diese pastelligen Farben des Canyon, die Weite … wir haben aber schon so viel gesehen, ich  zumindest falle jetzt nicht vor Ehrfurcht steif nach hinten. Ich fühle mich auch nicht danach. Es ist aber trotzdem schön dort. Wir fahren weiter, ich schlafe weiter. Es regnet. Aber nur kurz. Wir sind dann etwas zu früh an unserem Hotel, dem Best Western, so dass wir nochmal 20 min auf unser Zimmer warten müssen. Das ist in einem Nebengebäude und wir können mit unserm Auto bis vor die Zimmertür fahren. Perfekt fürs Ausladen.

Danach fahren wir durch Tusayan, ich brauche Tempos und ich kaufe mir jetzt auch endgültig was gegen den Husten, bin ja schwer verunsichert, ob das alles richtig zu meinen anderen Medis passt aber jetzt ist es mir egal. Uns überkommt auch der Hunger, wir sichen ein Steakhouse und entscheiden uns für The Big E. Und sind eigentlich auch ganz zufrieden, alles in Ordnung – und mein Capresesalat – yummie! Dann ist es schon Zeit für den Sonnenuntergang, wir fahren irgendwo hin, mir ist schon alles egal. Es ist wohl nicht einer der größten GC-View-Stellen, dafür teilen wir den Sonnenuntergang auch nicht mit 1000en von Leuten sondern nur mit einer handvoll Paaren. Erst auf dem Heimweg finden wir zufällig den Mather-Point, den hatte ich eigentlich vorgesehen. Es ist nach 8 und ich will ins Bett. Bin so richtig krank und zum ersten Mal wünsche ich mich nach Hause. Ich will endlich gesund werden. Gute Nacht GC.

 

Hotel: Days Inn and Suites Page/Lake Powell, UT

 Heute habe ich mal wieder bis 8 geschlafen. Ich bin total lädiert und huste mir sprichwörtlich die Seele aus dem Leib. Es steht mir langsam im Hals. Naja, für heute haben wir eigentlich nur einen Programmpunkt: Den Lower Antelope Canyon. Aber vorher fahren wir erstmal nach Page in die Stadt zum Frühstücken. Martin findet einen Starbucks, den steuern wir an. Allerdings ist er so klein wie das Starbucks-Symbol an der Fassade, und Bagel gibt es da auch nicht. Mein Blueberry-Scone darf Martin esssen. Kennt ihr das, wenn etwas so süß und trocken ist, dass es im Mund immer mehr wird? Schrecklich Smile

Im Vorfeld haben wir uns für Ken’s Tours entschieden, um den Canyon zu erkunden. Gehört ja hier alles den Navajo-Indianern und nur Ken soll der wahren Tourguide sein, alle anderen seien illegal. OK, den nehmen wir. Mit der Routenbeschreibung finden wir den Eingang auch gut, eine Adresse gibts nicht, da Wüste.

Wir buchen 2 mal die normale Tour und einmal die Fototour, die ich mache. Ich darf mich 2 h allein ohne Tourguide aufhalten und auch sofort losgehen. Ich frage ein paar mal nach, ob ich mich auch nicht verlaufen kann – nein, es sei eine „Einbahnstraße“. OK. Es klettern ein paar Leute aus einer Felsspalte im Boden ans Tageslicht. Der Spalt ist so schmal, dass man denkt, da passt man nie rein. Ich frage einen anderen Touristen, wo der Eingang sei – er deutet auf einen Punkt weiter hinten, macht Sinn. Ich gehe in die angezeigte Richtung, da pfeift mich einer der Navajos zurück, ich solle hier rein gehen, also am Ausgang. Fand ich etwas komisch, ich sagte, dass doch ständig Leute rauskommen – ich solle warten. OK, mach ich. Endlich kommt keiner mehr raus, also ich rein. 4 ganz schmale und fast 90° steile Stufen gilt es herabzusteigen. Klappte natürlich nicht mit Stativ, Kamera und Rucksack. Ich fiel natürlich runter, hau noch einer jungen Frau meine Kamera um die Ohren, die Arme, es war aber auch mega eng da. Reflexionsartig stütze ich mich natürlich mit meinen Armen an den Wänden ab – und da ich ja seit Oktober schon wegen dieser Schmerzen in Behandlung bin wird mir vor Schmerz erstmal schlecht und mir bricht der kalte Schweiß aus. Meine Knie zittern und ich möchte an dieser Stelle schon alles abbrechen. Aber ich bin doch kein Feigling, war teuer genug, also weiter. Die nächsten 20 Stufen runter also rückwärts geklettert, und dann bin ich drin. Immer schön gegen den natürlichen Lauffluss, wie nett. Ich warte an jeder Ecke, dass die Leute vorbeigehen, damit ich weiterkomme. Es kommt aber eine Gruppe nach der anderen. Ich komme bis zur Mitte, da ist Schluss. Ich mache ein paar Fotos, dann kommt wieder eine Gruppe und die Führerin schmeißt Sand in die Luft. Durch die einfallende Sonne sieht das natürlich total toll aus, sie fragt mich sogar, ob ich „es“ hätte – nett. Hier beschließe ich auch, zurückzugehen. Ich zittere eh noch immer am ganzen Leib und es erscheint mir alles total sinnlos zu sein, ich komme hier eh nicht weiter.

Zwischenzeitlich bin ich sogar noch ein wenig allein, ich kicke dann immer mit meinem Fuß den Sand hoch und knipse dann schnell, na das soll mir was werden Frown

Nun muss ich die ganzen Treppen wieder hoch, ist alles etwas beschwerlich aber dann bin ich endlich draußen! Ich hatte mich so auf diesen Antelope Canyon gefreut aber ich habe nur noch Wut auf diesen ganzen Indianerladen. Da ich 50$ für diesen Fotopass bezahlen musste hab ich mich natürlich beschwert, aber die nehmen sich natürlich nichts an, ich hätte da ja die AGBs vorher wohl gelesen, dass jemand entgegenkommen kann. Klar. Aber  mich in den falschen Eingang zu schicken gehört wohl normalerweise nicht zum Programm. Als die beiden anderen von ihrer Tour zurückkommen schimpfe ich was das Zeug hält. Wi*** Indianer, blöden Navojos. Meine Laune entwickelt sich proportional zu meinem Husten, beides wird immer schlechter. Da nützen auch die drei Schornsteine nix, die ich als drei Friedenspfeifen bezeichne. Ausbeuter! So zahlen sie es uns heim.

Weiter gehts – wir fahren ins Hotel und waschen und trocknen noch 2 Maschinen. Danach gehen wir zu Jack in the Box essen. Bin ja nicht der größte Burgerfan, schon gar nicht in Restaurantketten, aber ich nehme mal einen kleinen Cheeseburger, mit 2 mal Tomate und dafür ohne Gurke. Bekomme mit einmal Tomate und ohne Zwiebeln. HAHAHA. Das ist ja mal wieder gründlich schief gelaufen Smile

Wir schauen uns an, wo es zum Horseshoe Bend geht. Ist aber eher eine Location für den Vormittag, da am Nachmittag Teile des Mäanders im Schatten liegen. Wir beschließen, diesen Trail am nächsten Morgen zu machen, es ist auch viel zu heiß.

Danach fahren wir zum Glen Canyon Dam, dort wird der Lake Powell gestaut zur Energiegewinnung. Ganz schön hoch. Außerdem trennt der Damm das Grand Canyon vom Glen Canyon Gebiet, und hinter der Brücke fängt ja Arizona an. Wir gehen auch mal ins Visitorcenter und hören uns kurz ein paar Erklärungen zum Land an. Von hier aus gehts wieder zu meinem Lieblingsscenic-View über den Lake Powell, wir lassen auch den Kopter fliegen. Diesmal schalten wir die Kamera einfach vorher an. Zurück gehts Richtung Page und Hotel, aber vorher nehmen wir noch einen anderen Scenic Drive, wo wir einen tollen Ausblick auf den Glen Canyon Dam von einer anderen Seite haben. Zunächst sind wir ganz alleine hier, auf einmal kommen noch 5 anderen Autos. Herdentrieb.

Martin will ins Hotel, die Wäsche noch fertig machen. Ganz wie zu Hause. Ich lasse ihn in seinem Arbeitsdrang und fahre allein durch die Gegend, Cedric will nicht mit. Also Fenster runter, Lieblingsmusik rein und so cruise ich zu Journeys „Don’t stop believin’“ durch das goldenen Spätnachmittagslicht. Wohin? Klar, nochmal zum Platz über dem See. Nicht nur meine Idee, alle warten dort auf den Sonnenuntergang. Da klingelt mein Handy. Cedric will doch mit mit rumfahren. OK, ich sag ihm dass ich ihn sofort hole. Fahre so schnell es geht zum Hotel, aber er kommt natürlich nicht runter. Telefon geht nicht. Also hole ich ihn. Bis dahin ist die Sonne schon fast untergegangen Frown Eigentlich hab ich jetzt keine Lust mehr, aber was soll’s – cruisen wir nochmal mit lauter Musik durch Page, holen uns was bei McDonald (mein Dipped Cone schmilzt schneller, als ich es essen kann) und fahren an den vielen Kirchen vorbei wieder zurück ins Hotel. Page hat wohl für jeden Einwohner eine eigene Kirche. Das war’s für diesen Abend, morgen gehts von Page über den Horseshoe Bend zum Grand Canyon.

Reiseroute: https://goo.gl/maps/Zrv5N

Hotel: Days Inn and Suites Page/Lake Powell UT (241,49 $/Nacht)

 

Ich habe die halbe Nacht nicht geschlafen und mich nur rumgewälzt. Die Klima war fast aus und ich bekomme keine Luft mehr. da könnte man ja eigentlich doch zum Sunrisepoint fahren. Aber irgendwie traue ich mich nicht, allein im Dunkeln. Aber als es dämmerte und so tolle Wolken am Himmel waren war der Entschluss klar, ich fahre. Gar nicht so einfach, wenn man im Dunkeln alles suchen muss. Naja, Martin wurde wach, ich hab ihm gesagt was ich vorhabe und bin dann los. Kamera, Zimmerschlüssel … alles dabei. Fahre mit dem Aufzug runter, stelle fest, kein Autoschlüssel. Oh mann, also wieder in den 3. Stock hoch, denn wir hatten die Zimmernummer 3452 – den Weg hat man ja im Kopf, ist man ja gerade erst hergekommen. Ich probiere mehrmals zu öffnen mit der Karte, aber sie geht nicht. Shit, also erstmal geklopft, nochmal … dann mal kurz mit dem Fuß nachgeholfen – nichts. Keiner öffnet. Kein Wunder, ich stehe vor Zimmer Nummer 3356. Boah, ich hab mich vielleicht schnell verpi*** Smile Aber wie doof ist das auch, da ist unser Zimmer im 4. Stock …

Naja, erste Hürde genommen, ab in den Park. Ich bin voll müde und überhaupt nicht sonderlich fit. Vielleicht verpasse ich daher den Sunrisepoint und lande irgendwo weit hinter dem Sunsetpoint von gestern Abend. OK. Wenden, zurück. Nächster Versuch, falsche Einfahrt, sah aber gut aus. Komisch, ich bin hier ganz allein, ist schon gruselig. Nur die Rehe leisten mir Gesellschaft, fast wären sie wohl noch mitgekommen. Gehe bis zum Rim, aber ne, hier ist im Leben nicht der berühmte Sunrisepoint. Dabei klang Amphitheater so schön. Also zurück, gewendet und die Straße lang, eine Fahrspur, links neben mir Parkplätze. Eine Frau kommt mit ihrem Jeep entgegen, jaja, ok: ich gebe nach und fahre zurück. Als sie weg ist sehe ich diesen Pfeil. Er weist in meine Richtung. Shice, Einbahnstraße… als ich gerade ansetze zum Wenden (natürlich mit Blinker) kommt der Ranger, war ja klar. Hier sei Einbahnstraße. Ach. Ist mir ja auch überhaupt nicht aufgefallen. Smile Einen Versuch hab ich noch. Und dann bin ich endlich am Sunrise Point. Aber irgendwie ist der Ausblick nicht das, was ich erwartet habe.

Ich beschließe, dass es das war für heute morgen. Der Bryce und ich sind noch nicht soweit Smile Das einzig Schöne waren die vielen Rehe, ganze Herden mit kleinen Bambis… un so überhaupt nicht scheu.

Zurück im Hotel gehts zum Frühstück. Ein kleines Minibüffet, ich nehme mal Ei mit Bacon und ein Toast. Kaffee ist sogar noch dünner als meiner zu Hause, mir aber egal, besser als zu stark.

Dann fahren wir nochmal alle zusammen zum Sunsetpoint (und ich sehe zum ersten Mal wirklich, was Wagenladungen voll Japaner wirklich bedeutet). Dort wollen wir den Navajoloop gehen, in den Canyon rein. Zur sog. Wall Street. Der Weg führt über Serpentinen hinein, sehr steil. Ich mache auf der Hälfte Schluss. Ich bin unsicher ob ich es wieder hoch schaffe, denn die Sonne knallt voll rein und wir gehen auf Mittag zu. Ich bin so angeschlagen derzeit dass ich die Vernunft walten lassse. Ich kann mich einfach noch nicht so überanstrengen. Wer weiß, wie man hier wieder rauskäme, wenn man mal schlappmacht. Ich höre das Gespräch einer Familie aus D mit drei Kindern, sie streiten, weil einer der Jungen wohl falsche Schuhe anhat, aber jeder in den Bryce reinwandern will. Da sagt die Mutter ganz gönnerhaft: Jaja, ich kann es mir schon vorstellen, dass die Enttäuschung groß ist, hier geht ja jeder rein, sogar 100-jährige.

Dann bin ich wohl 101. Depperte Kuh!

Apropos Schuhwerk, die meisten sind gut ausgestattet, aber manche sind ja einfach der Burner, eine läuft in Flip-Flops da hoch, manche in dünnen Leinenschuhen, manche auch in diesen Zehenschuhen, die ich ja total schräg finde. Nur die mit den Toms, die bleiben oben Smile Gute Entscheidung.

Ich habe sicherlich was verpasst. Aber wir kommen ja auch bestimmt mal wieder und dann bin ich nicht mehr so außer Form. Ist eh schwierig, ich muss 10 Tage das Antibiotikum nehmen, eigentlich ist ja dann jegliche Anstrengung verboten.

Oben drehen wir dann noch einen Timelapse-Film mit der GoPro und dann fahren wir zu unserem nächsten Etappenziel, dem Lake Powell nach Page. Die Fahrt ist in weiten Teilen die gleiche wie auf dem Weg vom Zion zum Bryce, wir fahren quasi einen großen Teil einfach zurück. Es ist noch sehr abwechslungsreich. An der deutschen Bäckerei halten wir an und kaufen uns ein paar Blätterteigteilchen. Naja, besonders deutsch schmecken sie nicht, aber lecker und vor allem nicht so süß. Und außerdem mache ich noch ein Bild von dem Eingang zu einer Farm, der Elk Ridge. Das Bild ist für Elke – sie bekommt bei Starkbucks immer diesen tollen Namen verpasst. Also nicht Ridge, sondern Elk  Reindeer

Die Strecke ist mit 89 mi eigentlich nicht so weit, aber sie zieht sich später wie Kaugummi, so dass wir noch einen Abstecher zu den Pink Coral Sanddunes machen. Ja, wir sind wirklich mitten in der Wüste, wie man merkt.

Danach schlafe ich eine Runde und verpasse den Staatenwechsel von Utah nach Arizona. Auf einmal hält Martin an. Wir sind an einem Aussichtspunkt. Von hier aus haben wir völlig unvorbereitet (für mich) einen atemberaubenden Blick über den Lake Powell, überall rundum nichts als Weite, Wüste und Berge. WOW, das ist wirklich toll hier.

Nun gehts aber ins Hotel nach Page. Die Zimmer sind groß, alles ok hier. Wir waschen hier erstmal 2 Maschinen Wäsche, Waschmittel gibts an der Rezeption. 1,50 $ kostet hier die Waschladung. Trockner auch vorhanden, der kostet nur 1 $.

In der Zwischenzeit fahren wir zum benachbarten WalMart und kaufen ein, Wasser, Eis, Hygieneartikel und ein paar Medikamente, die ich für eine Bekannte zu Hause mitbringen soll. Hätten wir das auch schon erledigt.

Im Hotel essen wir die Wassermelone, holen unsere Wäsche, ein paar Teile werden schnell gebügelt und dann gehts irgendwann um 12 ins Bett. Gute Nacht Lake Powell.

Reiseroute: https://goo.gl/maps/Qv7V4

Hotel: Best Western Bryce Canyon Grand Hotel UT (229,46 $)

Ich wache erst um 8 Uhr auf, habe richtig gut geschlafen im Ameisenhotel Smile Diese Erholungsphase hat mein Körper auch ganz dringend benötigt. Wir packen zusammen und gehen der Einfachheit halber nochmal zu den Wild Cats zum Frühstücken, immerhin kennen wir hier schonmal das WLAN-Passwort. Es gibt von allem etwas – für mich Obstjoghurt, Cedric Pfannekuchen mit Erdbeeren und Martin hat ein richtiges Bauernfrühstück mit Omelett. Irgendwie schlinge ich den Joghurt fast schon gierig in mich rein, wir haben ja bis jetzt nie mal so richtig irgendwo im Sitzen gegessen. Nach zwei Dritteln ist mir natürlich schlecht *gg*, aber wenn man sich zusammenreißt, dann bekommt man auch noch den Rest runter Smile. Dann packen wir unsere Rucksäcke, denn wir wollen in den Zion Park zu einem Trail aufbrechen. Am Eingang sind alle Parkplätze belegt, also wieder zurück ins Hotel, dort geparkt und mit dem Shuttle-Bus ersteinmal in den Park, dann dort mit einem weiteren Shuttlebus zu den verschiedenen Ausgangspunkten. Wir bekommen die eindringliche Warnung mit, viel zu trinken, da wir in der Wüste sind. Und wenn man erstmal Durst bekommt ist es meist schon zu spät und man dehydriert. „Drink your water, not just carry it“. Ich habe Angst, dass meine 2 Flaschen nicht ausreichen, aber irgendwie finden wir zwar jede Menge Lokale, aber keins verkauft Wasser in Flaschen abgefüllt. Martin kauft dann so eine zusammenfaltbare Flasche, die man befüllen kann, denn es gibt jede Menge Quellen mit Trinkwasser zum Abfüllen. Ich trau mich das aber nicht. Und dann starten wir endlich – natürlich in der größten Mittagshitze – zu den Emerald Pools. Ein lockerer Trail von 1,5 mi, der befestigt ist und auch für Behinderte und Rollstuhlfahrer geeignet ist. Wie die dieses bergauf-bergab schaffen sollen? Keine Ahnung. Ich brauche meine Zeit, denn es ist heiß und ich will auch zwischendurch fotografieren. Natürlich warten immer alle auf mich, ich sage ihnen, sie sollen das nicht tun, ich käme schon noch. Hier riecht ein Wald noch nach Wald! So schön würzig, wie damals als Kind im Österreichurlaub. Endlich erreichen wir unser Ziel, die Emerald Pools, natürlich nur den Lower Pool. Von oben stürzt ein „kleiner“ Wasserfall herab, der den Wanderern eine schöne Abkühlung verschafft, denn sein Sprühnebel landet auf dem Weg. Hier ist dann auch alles ganz nass. Eine Gruppe vor uns kreischt immer ganz besonders laut, wenn jemand was abbekommt. Nix mit Ruhe Smile Der Berg ist hier überhängend, man befindet sich quasi wie in einer Loggia, unten dann 2 Pools und überall der rote Stein bzw. die rote Matsche. Total schön. Hier endet aber auch unser Trail, wir gehen zurück, denn wir sind auch schon langsam wieder viel zu spät dran. Den Rückweg vertrödele ich, mache Panofotos mit dem iPhone und folge einem Wanderer, der seine Fotos mit dem iPad macht. Finde ich ja nach wie vor etwas schräg, aber wer weiß, vielleicht sieht er einfach schlecht. Ich will aber unbedingt ein Bild von ihm machen. Daher macht Martin den Trail zweimal, denn er sucht mich und musste zurückkommen hihi. Am Ende des Trails bekomme ich noch mein Brückenfoto und dann gehts für uns nach einer Stärkung mit Eistee, Eiscréme und den Shuttlebussen zurück zum Hotel. Wir tanken, kaufen Wasser, Lebensmittel und Eis und befüllen unsere Kühlbox neu, die hat eine tolle Funktion, man kann unten das Wasser ablassen. Danke Cedi, wäre ich gar nicht drauf gekommen. Quer durch den Zion gehts für uns auf einem Highway-Pass weiter, hier könnte man alle paar Meter stehenbleiben, so schön ist es da. Machen wir auch  manchmal, zum Beispiel am Checkerboard Mesa, einem Berg, der ein schachbrettähnliches Muster aufweist. Am Ende des Passes ändert sich das Aussehen, wir fahren lange durch eine immer fruchtbarer werdende Hochebene mit schönen Ausblicken und endloser Weite. Es kühlt endlich ab, wir sind auch mittlerweile auf 2000 m Höhe. Unterwegs müssen wir an einigen retro-Schildern anhalten und möglichst auch an jedem verrosteten Auto, aber Martin meint, dann kämen wir ja nie an. Auch die deutsche Bäckerei ist uns einen Halt wert, aber sie hat schon zu, immerhin darf Cedric noch die Restrooms aufsuchen. Endlich sind wir im Bryce Canyon angekommen und fahren erstmal zum Sunset-Point. Wow wow wow. Sowas ist schon beeindruckend. So eine Tiefe, diese roten und weißen Hoodoos oder wie die heißen – eine Weite, kann man sich nicht vorstellen. Viele wandern in den Canyon rein, ich will das auch, mal sehen, ob ich das morgen schaffe. Für heute machen wir ein paar schöne Bilder und dann gehts zum Hotel. Einchecken, auf die andere Seite ins Ruby Inn zum Abendessen (was für eine Massenabfertigung) und dann endlich ab in unser Zimmer. Sehr großes Zimmer mit einem Couchbereich, aber eben halt auch alles etwas dunkel, aber sauber. Kaffeemaschine steht im Badezimmer – lecker Smile Ich falle in einem komaähnlichen Schlaf. Gute Nacht Bryce Canyon.