New York,  Shopping

Day 4 – 4. Mai 2014 BTC oder Water will turn into Wine

Father, you are never an old hat!  :mean:

Stehe um 6 Uhr auf, AUA … der gestrige Tag war echt anstrengend und ich habe Rücken. Der wird heiß weggeduscht. Annie holt Frühstück, ein warmer Creamcheesebagel und Kaffee von: Europan. Da gehen wir ja eigentlich nicht mehr hin seitdem mein Sohn das Essen dort sich nochmal durch den Kopf gehen ließ. Wir sind im Stress, ich schmeiß den halben Bagel weg. Wir wollen nämlich eigentlich um 8 losfahren, denn heute gehts nach Brooklyn, Babies! Linie A bringt uns vom Columbus Circle zur Jay Street, denn heute steht Gottesdienst auf dem Plan. JAWOHL. Kirche. Wir – die Annie und Katie Girlsgang müssen Buße tun für zu viel shoppen. Wetter: Grau in grau. Noch.

Die Kirche ist schnell gefunden, denn sie ist um die Ecke. Wir wollen zum Gospelgottesdienst.Es handelt sich um denn berühmten, Grammy-Award-Winner Brooklyn Tabernacle Choir. Wir werden freundlich begrüßt und nehmen in der ersten Balkonreihe Platz. Die Kirche sieht allerdings nicht wie eine Kirche aus sondern wie eine Musical Hall und ist vollbesetzt. Es geht sofort los, der Chor fängt zu singen an. Our God is greater. Die ersten Worte des Liedes sind für uns bestimmt „Water will turn into Wine“ und es wird auch gleich unser Lieblingslied. Ehrlich, man geht sofort ab. Die Lyrics werden auf einer großen Leinwand übertragen. Alle stehen auf und swingen und singen sofort mit, Lord-Clubbing :) Aber der Balkon wackelt, uiuiui. Ob das noch lange gutgeht? Der Pastor spricht zur Gemeinde und beendet seine Worte mit Amen. Also Äi-män. Annie schaut Katie entsetzt an:  Hey Man? und spricht das auch so mit. Lachflash. :-D Was für ein Auftakt.

Wer sich das einmal anhören will – ich habe auf Youtube eine Version von Israel Houghton (jedoch nicht vom BTC gefunden) – das kommt dem schon sehr nahe, was wir erlebt haben (und fängt sogar mit Hey Man an :music:):  http://youtu.be/U3o6ZiWYAB

Dann gibts Handshake mit allen. Ich weiß nicht was ich sagen soll also sage ich einfach Hi. Immerhin schüttele ich auch den 4 bunt und geil angezogenen schwarzen Ladies die Hand, kann ich mir die endlich mal genauer anschauen, die sitzen nämlich hinter uns.  Ein paar God Bless You später gibts das Lied „Our God is AWESOME“. Eine Stunde lang gibts Lieder, Sister Act live! Die zweite Stunde spricht der Pastor, besser gesagt, er zieht eine One Man Show ab. Heute gehts um Transmutation, was aber nichts mit X-Men oder Wolverine zu tun hat, wie er erklärt. Der Pastor ist leider nicht der bekannte Jim Cymbula, der ist nämlich in Italien, wird aber sicher 10 mal geblesst.

Dann gehts in die Werbung! Ja, wie im TV. Dann fragt der Pastor wer zum ersten Mal hier ist, wir müssen aufstehen und alle um uns rum shaken uns die Hand. Und wir müssen uns gegenseitig versichern, dass wir alle gut aussehen. YOU LOOK GOOD.

Danach schalten wir ein bisschen ab, dürfen ja auch endlich mal wieder sitzen. Obwohl man da eigentlich schlecht abschalten kann, weil der die Kirche so entertaint dass man ständig lachen muss.

Nach einer Stunde ist das Oh my Lord-Brainwashing zu Ende. Uns hat es mega gefallen. Muss man wirklich mal erlebt haben.

Die Sonne kommt raus. Und es wird stürmisch. Auf der Fulton Street haben mittlerweile die Geschäfte geöffnet. Wie dumm. Wir shoppen bis halb 3 – 3,5 Stunden lang. Ich finde meine bunten Asics für 70 $, Annie Reeboks für 40$, ein paar Shirts etc. bei Aeropostale etc. Unseren Hunger stillen wir an einer Pizzastation. 2 Slices – 2 mal. Wir kommen wirklich vor lauter Shoppingwahn nicht zum Essen. Das fette Zeugs gibt mir aber leider den Rest.

Wir gehen um 3 noch einmal in die Kirche weil der komplette Chor da versammelt ist. Gleiches Prozedere wie am Morgen, wir lauschen unserem Lieblingslied „make water into wine“ bzw. – wie es richtig heißt: Our God is greater und gehen danach mit unseren Shoppingbags wieder. Wir wollen zurück ins Hotel, das Wetter ist nämlich so schön geworden, aber stürmisch. Wir verlassen an der 72 Street die Ubahn und laufen am Lincoln Center zurück. An der Met lasse ich Annie allein. Ich will ins Hotel. Hier endet nämlich der Tag – für mich. Mir ist etwas von dem Essen nicht bekommen, ich bin wohl noch nicht mit so einem Saumagen gesegnet. Annie kauft mir Cola und ne Banane. Wir gehen aber nochmal zusammen raus,  in der Apotheke gibts Tabletten, Cola und Salzbrezeln. Nehme sofort 2 davon und stopfe mit Banane nach. So verbringen wir den Abend quatschend in der Hotellobby, gehen früh ins Bett und morgen gehts in alter Frische weiter!

 

 

2 Comments

  • Berti Sunzone

    …ja ihr beiden lasst es euch ja gut gehen :-)

    weiterhin so viel Kraft und Spaß sowie gute Besserung für die Kate

    bei 20 Grad schöne Grüße aus Wuppertal :-)

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